In Zeiten der Energiewende und kontinuierlich steigender Heizkosten fragen sich viele Hausbesitzer, ob sich der Austausch eines alten Öl- oder Gasheizsystems gegen eine moderne Biomasseheizung wirklich lohnt? Diese Frage können wir mit einem klaren JA beantworten.
Nachwachsende Rohstoffe liegen voll im Trend. Biomasse Holz-Wärmeerzeuger werden immer beliebter. Und das zu recht. Holz wächst praktisch vor unserer Haustür. Die Versorgung ist also auch langfristig gesichert und die Kosten günstig. Die Preise für Pellets sind im Vergleich zu Erdgas und Erdöl seit Jahren am günstigen. Der Preis-Check im Sommer 2026 zeigt, dass Erdgas im Schnitt ca. 11 ct/kWh, Heizöl ca. 10 ct/kWh und Pellets nur 8 ct/kWh kostet. Mit Pellets kann man also richtig sparen.
Für wen lohnt sich eine Biomasseheizung?
Biomasse-Holz-Wärmeerzeuger (Pellet-, Hackschnitzel- oder Stückholzheizungen: Kombinationen sind auch möglich) lohnen sich vor allem für Bestandsgebäude mit hohem Wärmebedarf, da sie im Vergleich zu Gas- und Ölheizungen günstigere Betriebskosten und eine bessere CO₂-Bilanz bieten. Zudem sollte genug Platz für Lagerung und Technik vorhanden sein.
Woher weiß man wie hoch der Wärmebedarf von seinem Haus ist? Je älter das Baujahr des Hauses bzw. je weniger das Haus gedämmt oder energetisch saniert ist, desto höher ist i.d.R. der Wärmebedarf eines Gebäudes. Für diese Häuser ist eine Holzheizung ideal. Viel Förderung vom Staat gibt es auch noch.